TROMPETE

trompete ratgeber

 RATGEBER AUS LEIDENSCHAFT

DARAUF SOLLTEN SIE ACHTEN

Sie möchten sich beziehungsweise Ihrem Sprössling eine (neue) Trompete kaufen, wissen aber nicht, auf was Sie hierbei achten müssen? Dieser Beitrag ist zwar keine konkrete Kaufberatung, sagt aber, was man auf keinen Fall machen und was auf jeden Fall beachten sollte: Das ist die Check-Liste für Kaufneulinge.

Wer bereits ein paar Jahre(Jahrzehnte)spielt und auch schon diverse Blechakquisen hinter sich hat, benötigt in der Regel wenig Unterstützung. Bei Neulingen und Jungbläsern ist das allerdings anders. Die Auswahl ist enorm, die Versprechungen und Beschreibungen der Produzent sind oft austauschbar und auf einen erfahrenen und zuverlässigen persönlichen Kaufberater können nicht alle zurückgreifen. Allerdings unterstützen einem gerade da die auf Musikinstrument.club veröffentlichten Testberichte nicht beträchtlich weiter? Im Grundsatz ja, aber… dort sind gar keine Frage noch nicht alle gängigen Modelle gelistet (in Arbeit!) und kein Beitrag der Welt ersetzt das Probieren mit den eigenen Lippen (wobei aufgrund der Spielprotokolle eine Vorauswahl getroffen werden kann). Der Musikinstrumente Club stellt aus diesem Grund im Folgenden einen Fragenkatalog zusammen, an dem man sich bis zur richtigen Trompete hin hangeln kann.

BUDGET

Gehen wir einmal von einem Budget von 1.000 Euro aus. Hierfür erhält man eine neue Yamaha 5335, also ein gehobenes Mittelklassemodell. Für das selbe Geld ist es aber auch möglich eine 6335 oder eine 6310Z, also Instrumente der japanischen Profiklasse, als junge Bereits genutzte zu ergattern. Was ist passender? Das lässt sich nicht für jeden gleich erwidern. Der eine sagt: „lieber das eingespielte Profi-Horn“, der andere bevorzugt die „blecherne Jungfrau“. Die Kategorien Schülerinstrument, Mittelklasse und Profikategorie sind im wahren Leben aber nicht so scharf getrennt wie in der Marketing-Welt. Wem die 5335 von Ansprache und Klang also vielmehr zusagt, der nehme die, demjenigen dem das Bobby Shew-Modell eher liegt, der wähle dieses. Es sollte also getestet werden! Auf Differenzen beim Wertverlust sollte man in dieser Preiskategeorie nicht schauen. Und klar: Wer ein kratzerfreies Instrument will, ist bei der Neuen sicher besser dran. Dem TrumpetScout ist persönlich Optik nicht so wichtig. Dennoch sollte bei älteren Trompeten der Zustand gewertet werden. Starke Korrosion (vor allem an typischen Bauteilen wie Mundrohr oder Stimmzug) und schlechte Ventile sind tendenziell Ausschlusskriterien.

DIE VARIANTEN

Man differenziert Natur-trompeten von den Klappen-trompeten und Ventil-trompeten. von Zusatz ist heutzutage die letztere angesprochen; es gibt sie mit Drehventilen (auch Zylinderventil bzw. Zylinder drehventil genannt) oder Pump ventilen genannt.

Sie werden im Regelfall mit der linken Greifhand festzuhalten, Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger der rechten Hand betätigen die Ventildrücker. Bei Pumpventilen hält man die Ventilgehäuse in etwa senkrecht, bei der Bauart mit Drehventilen liegen die Ventilzüge etwa horizontal. Beide Möglichkeiten waren zum Ende des 19. Jahrhunderts praktikabel entwickelt.

KLANG 

Der Ton ergibt sich wie bei allen Blechblasinstrumenten entsprechend dem Prinzip der Polsterpfeife, d. h. die Lippenschwingung des Bläsers bewirkt eine stehende Welle im Instrument. Erheblich ist die oszillierende Luftzufuhr im Instrument, und nicht die Luft, welche durch das Instrument „geblasen“ wird.

Die Widrigkeit der Tonerzeugung ist durch die Notwendigkeit bestimmt, die Lippenschwingung des Bläsers exakt mit der schwingenden Luftsäule im Instrument zu dieser stehenden Welle zu abgleichen. Beim klingenden c1 müssen sich die Lippen ca. 250-mal pro Sekunde öffnen und schließen, beim klingenden c3 sogar Tausend-mal – wenngleich fast nur mehr die Oberlippe diese Vibration ausführt.

TONERZEUGUNG

Der Tonvorrat der Naturtöne entspricht in etwa der Obertonreihe, wobei die eigentliche Klangfarbe vom genauen Mensurverlauf des Instruments abhängt und durch den Musiker nur bedingt variiert werden kann. Die Abwechslungsreichtum der Klangvielfalt ist zum einen durch die Schwingungsform der Lippen des Bläsers bestimmt, zum anderen insbesondere durch den Mensurverlauf des Instruments (inklusive Mundstück) geprägt.

TONUMFANG

Der Tonumfang genügt bei sämtlichen Instrumenten vom notierten und gegriffenen kleinen ges bis zum c3 bei fortgeschrittenen Musiker und bis zum g3 bei Profis. Ausgesprochen geschickte, geübte und auf hohe Töne spezialisierte Trompeter schaffen es sogar, Töne der fünf gestrichenen Lage zu spielen. Genauso ist der Tonumfang nach unten skalierbar.

Mit sogenannten Pedaltönen können die Klänge ges bis c1 mit einem für das Instrument recht untypischen Klang noch um eine Oktave tiefer gespielt werden. Alle vorstehenden Angaben zum Tonumfang berufen sich auf Griffweise und Bezeichnung. Die genannten Töne klingen dann auf der B- einen Ganzton tiefer, bei der A- eine kleine Terz tiefer, bei der C- wie notiert und bei der D- einen Ganzton höher etc.

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