GITARRENSTÄNDER

GITARRENSTÄNDER KAUFEN WIR BERATEN SIE GERN 

Gitarrenständer gehören selbstverständlich auch zu einer vernünftige Gitarre dazu. Wird die Gitarre nicht gebraucht, so kann man sie einfach auf dem Gitarrenständer verstauen.

Gitarrenständer Ratgeber

Gitarrenständer sind in der Regel sehr kompakt und die verschiedenen Hersteller überbieten sich darin, ihre Konstruktion ist so klein wie möglich zusammenlegbar zu gestalten.

Das kann uns nur recht sein, denn nichts geht über einen leichten Gitarrenständer, den ich auch noch so zusammenfalten kann, dass er eventuell sogar in die Halstasche meines Gigbags passt. Was unter diesem Schrumpf-Trend natürlich nicht leiden sollte, sind Standfestigkeit und Stabilität.

Gitarrenständer dieser Art gibt es als spezielle Ausführungen für verschiedene Gitarrentypen oder als universelle Variante, die anbietet, von der Westerngitarre bis zum Bass alles zu beherbergen.

Bei den meisten steht das Instrument auf zwei gepolsterten Auslegern oder Bügeln, die jeweils im vorderen Bereich mit einem senkrechten Widerlager versehen oder nach oben gebogen sind, damit die Gitarre nicht von der Auflage rutschen kann.

Das ist deshalb erforderlich, weil das Instrument natürlich eine gewisse Schräglage nach hinten einnehmen muss, um den Schwerpunkt so weit wie möglich dorthin zu verlagern.

Eine weitere Sicherung gegen Umfallen nach vorne gibt es normalerweise nämlich nicht, womit wir auch beim größten Nachteil dieser Ständer sind. Aus diesem Grund ist ihr Einsatz auch nicht unbedingt dort angesagt, wo viel Bewegung ist oder sich viele Menschen aufhalten.

Trotzdem ist es wichtig, einen Ständer zu wählen, der tatsächlich auch für die Gitarre gemacht ist, die er später beherbergen soll. Eine E-Gitarre zum Beispiel hat in einem Ständer für Westerngitarren nichts verloren.

Schon für weit weniger als zehn Euro gibt es einfache, aber robuste Gitarrenständer, die zwar nicht unbedingt auf Handtaschengröße gefaltet werden können und auch nicht zu den Leicht gewichten gehören, aber ihren Zweck durchaus erfüllen.

Designer varianten aus Edelholz kratzen gerne auch an der 100-Euro-Marke, und für Tour und Bühne gibt es Mehrfachständer und robuste Flight case-Ausführungen.

Worauf man achten sollte:

  • Auflage höhe: Mit der Auflage höhe ist die Distanz gemeint, die das Korpusende vom Boden entfernt ist. Bei flachen Ständern kann es passieren, dass etwas ausladender Gurtbefestigungen wie zum Beispiel diverse Strap-Lock-Varianten Bodenberührung erhalten. Oder dass Westerngitarren mit im Gurtknopf eingestecktem Kabel nicht abgestellt werden können. Ideal sind hier verstellbare Korpusauflagen.

 

  • Auflagebreite: Im Idealfall sind die beiden Auflage-Schenkel auch in der Weite verstellbar, um sie an die Korpusform anpassen zu können. Außerdem wird so vermieden, dass beispielsweise eine E-Gitarre genau dort aufliegt, wo ihre Anschlussbuchse für den Klinkenstecker sitzt.

 

  • Passform: Die Gitarre sollte an allen drei Auflagepunkten fest und stabil gehalten werden. Gitarren mit rundem Rücken etwa passen nicht in alle Ständer. Vor allem Ständerkonstruktionen mit kurzer Auflagefläche bieten oft nicht genügend Platz oder der Korpus wird von der Stütze zu weit nach vorne gedrückt, sodass der Schwerpunkt sich ungünstig verschiebt.

 

  • Winkel: Viele Ständer dieser Art stützen die Gitarren im Rücken unterhalb des Schwerpunktes. Das bedeutet, dass dem Winkel, in dem die Gitarre steht, eine große Bedeutung zukommt.

 

Ist er zu klein, kippt die Gitarre nach hinten, und je größer er ist, desto größer ist auch die Gefahr, dass sie schon bei der kleinsten Berührung nach vorne fällt.

Bei relativ niedrigen Ständern mit flachem Aufstellwinkel kann es passieren, dass vor allem bei leichten oder von Haus aus kopflastigen Instrumenten der Schwerpunkt so weit in Richtung Hals reicht, dass die Gitarre nach hinten kippt und der Korpus nach vorne aus dem Ständer rutscht.

Oder das Instrument kippt gleich komplett über die Korpusstütze hinweg. Für solche Instrumente eignet sich eher ein Hänge-Ständer, wie er weiter unten beschrieben wird.

Der Basis-Ständer

Einfach, aber stabil und robust, so präsentiert sich die wohl simpelste Variante und in ihrer Konstruktion die Mutter aller Gitarrenständer. Komplett aus Stahl, zwei Schenkel, montiert auf ausladenden Füßen mit rutschfesten Gummi aufsätzen und dazu zwei Auflagearme für die Gitarre.

Gestützt wird die Gitarre an der Korpus rückseite durch einen Gummi-Aufsatz. Schon für weit weniger als zehn Euro sind solche Ständer für E- und Akustikgitarren oder auch als Kombination für beide Instrumentengattungen erhältlich, allerdings gibt es auch professionellere Varianten zu einem Vielfachen des Preises.

Technisch orientieren sich quasi alle „Stand-“ Gitarrenständer an dieser Grundkonstruktion, hier gibt es auch kaum Raum für bahnbrechende Innovationen.

 

Wer sein Instrument angemessen in Szene setzen möchte, der findet in dieser Rubrik natürlich auch extravagante Modelle zum Beispiel aus Holz. Ob diese Ständer tatsächlich dazu geeignet sind, mit auf große Fahrt zu gehen, sei dahingestellt.

Sie gehören doch eher ins Wohnzimmer oder zum stilvollen Studio inventar. Wer mehrere Gitarren und Bässe sein eigen nennt, der sollte über einen Mehrfachständer nachdenken, die es ebenfalls in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt.

Kurz & Bündig:

 Ein Basis-Gitarrenständer ist vor allem als Metallausführung unverwüstlich, stabil und relativ standsicher und dabei unschlagbar preiswert- ideal vor allem für den Einsatz in den eigenen vier Wänden.

Außerdem eignet er sich normalerweise auch für Instrumente mit speziellen Halskonstruktionen wie Doppelhals gitarren oder – bei verstellbarer Auflagebreite – eventuell auch für Headless-Instrumente (Gitarren ohne Kopfplatte).

Auf der Negativseite steht das Gewicht, das zum Teil bis weit über 2 kg reicht und Exemplare mit starren Füßen und Auflagearmen sind zudem etwas unhandlich, will man sie transportieren.

Für exotische Korpusformen wie Explorer oder Flying V sind sie in der Regel nicht nutzbar und bieten der Gitarre nur unzureichend Schutz vor dem Umkippen.

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